Von einer kurzen Mail zur intelligenten Formularverarbeitung – die Geschichte von formalogix.
Eigentlich fing alles mit einer kurzen Mail an. Die Solothurnische Gebäudeversicherung aus der Schweiz fragte uns sinngemäß: „Habt ihr eine Idee, wie wir die Daten aus unseren handschriftlich ausgefüllten Formularen automatisiert extrahieren können?"
Es ging um 103.000 Formulare, die über Jahre hinweg ausgefüllt und als PDFs archiviert wurden. Nun wurden die Daten jedoch gebraucht, daher entstand der Wunsch: Die Daten sollten sauber, strukturiert und zuverlässig in eine Datenbank überführt werden.
Wir haben uns das angeschaut – und ehrlich gesagt:
Eine manuelle Erfassung der Daten kommt wirklich nicht infrage.
Aber die Frage nach der Automatisierung ließ uns nicht los.
Zwischen Weihnachten und Neujahr 2022 saßen wir dann bei Keksen und Glühwein zusammen und hatten immer noch diese eine Frage im Kopf.
Dachte sofort in Datenlogiken, Modellen und Skalierung – und fragte sich, wie man ein System bauen kann, das nicht nur heute funktioniert, sondern auch morgen noch robust ist.
Schaute auf die Formulare selbst – Textfelder, Ankreuzkästchen, Handschrift, Unterschriften – und überlegte, wie man mit den Daten intuitiv und sinnvoll umgehen kann.
Wir fragten uns:
Also haben wir angefangen zu coden. Erst spielerisch. Dann immer ernsthafter. Und plötzlich stand da ein erster Prototyp, der wirklich Daten auslesen konnte. Nicht perfekt – aber überraschend gut.
Und dieser wurde zur Basis für das erste echte Projekt mit der SGV – der Moment, in dem aus einer Idee eine funktionierende Lösung wurde.
Wir haben sie verarbeitet, Felder extrahiert, Daten strukturiert, Sonderfälle abgefangen. Handschrift. Ankreuzfelder. Wiederholte Felder. Alles das, was sonst gern „nicht zuverlässig automatisierbar" genannt wird.
Und doch blieb das Ganze lange ein Nebenprojekt, welches wir irgendwann formalogix tauften. Noch nicht als Produkt, sondern eher als Arbeitstitel. Es war ein Projekt, das wir abends, am Wochenende, aus Neugier weitergebaut haben, weil es ein echtes Problem löste, Spaß machte und wir wissen wollten, was noch möglich ist.
Wir entwickelten es immer weiter – zunächst für den Verein Technikbegeistert, um DSGVO-Formulare für Wettbewerbe zu digitalisieren. Und mit jedem Einsatz und der daraus gewonnenen Erkenntnisse wurde das System immer besser:
Von der ersten Idee bis zum aktiven Betrieb – ein Weg voller Lernen, Wachstum und echter Projekte.
Bei Keksen & Glühwein entstand die erste Version – eine spielerische Idee, die schnell ernst wurde.
103.000 Formulare verarbeitet – der Beweis, dass die Technologie in der Praxis funktioniert. Mehr erfahren →
Partnership für DSGVO-Formulare bei Wettbewerben – das System wurde immer robuster. Mehr erfahren →
Förderung erhalten – aus dem Nebenprojekt wurde ein ernsthaftes Unternehmen.
Heute verarbeiten wir täglich Formulare für Unternehmen – mit der gleichen Neugier wie am ersten Tag.
2025 haben wir unsere Idee Konrad Schneidenbach von der FH-Münster vorgestellt. Er erkannte sofort das Potential unserer Idee und schlug uns ein Förderprogramm vor. Gemeinsam haben wir dann Partner in der Wirtschaft und der Wissenschaft gesucht und den Zuschlag für das InnoLoop Projekt bekommen.
Seither arbeiten wir in einem starken Verbund aus Innovation, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.
Der Kern ist aber gleich geblieben.
formalogix ist entstanden, weil jemand ehrlich gefragt hat: „Habt ihr eine Idee?"
Und wir geantwortet haben: „Wir probieren es einfach aus."
Wir arbeiten aus Deutschland und der Schweiz – mit tiefem Verständnis für lokale Anforderungen und DSGVO-konformen Datenschutz.
Unsere Technologie ist in der Realität bewährt – mit über 1 Million verarbeiteter Seiten in echten Projekten.
Ehrliche, transparente Lösungen für echte Probleme – ohne übertriebene Versprechen, dafür mit realistischen Erwartungen.
Wir glauben daran, Verantwortung nicht an Software abzugeben. Deshalb kombinieren wir KI mit menschlicher Expertise.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie wir Ihnen helfen können.